KULTTRADITIONEN UND HEILIGTÜMER IM SÜDTEIL DER PROVINZ GERMANIA INFERIOR

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Grundvoraussetzungen religiöser Strukturen in Niedergermanien

Der um 90 n.Chr. in den Status einer Provinz erhobene niedergermanische Heeresbezirk umfaßte zwischen dem Vinxtbach nördlich von Andernach am Rhein und der Rheinmündung in die Nordsee ein Gebiet, das nach den Berichten Iulius Caesars zur Zeit des Gallischen Krieges (58-51 v.Chr.) von den "Germani cisrhenani" bewohnt wurde. Bei diesen soll es sich um Stämme germanischen Ursprungs gehandelt haben, die links des Rheins, also auf gallischem Gebiet siedelten. Wenngleich sich von Südwesten aus betrachtet bereits in der Mittelgebirgszone ein Ausdünnen der als charakteristisch keltisch empfundenen Merkmale der spätlatènezeitlichen Oppidazivilistion bemerkbar macht und weiter nördlich zunehmend Einflüsse aus dem rechtrheinischen Germanien spürbar werden, so bereitet es der Forschung bislang doch große Probleme die "Germani cisrhenani" kulturell klar zu fassen, untereinander zu differenzieren und ihr Gebiet nach außen abzugrenzen. Tatsache ist, daß man es hier wohl mit einer Mischkultur zu tun hat, deren lokale Ausprägung von unterschiedlichen externen Einflüssen bestimmt wurde. Dabei zeigt die fruchtbare Lößbördenzone des südlichen Niedergermanien zunächst noch eine deutliche Anbindung an die spätkeltische Kultur des Hunsrück-Eifelgebietes und der Ardennen. Mit der Aufgabe zahlreicher, teils umwehrter Siedlungsplätze noch während der Stufe Latène D1 scheint diese allerdings schon am Vorabend des Gallischen Krieges schwächer geworden zu sein. Die nachfolgenden Kriegsereignisse führten zudem zu größeren Bevölkerungsverschiebungen, die mit der offenbar starken Dezimierung und politischen Ausschaltung der Eburonen, des bis dato mächtigsten Stammes im Voreifelgebiet, ihren vorläufig Höhepunkt erreichten.

Bis zur planmäßigen Ansiedlung der Ubier durch die römische Administration im Verlauf der 2. Hälfte des 1. Jh. v.Chr. scheint hier dann auch ein gewisses Besiedlungs- und Machtvakuum bestanden zu haben. Mit den angeblich freiwillig übergesiedelten und romfreundlichen Ubiern kam schließlich ein den literarischen Quellen zufolge keltisch beeinflußter, rechtsrheinischer Germanenstamm hinzu, dessen Zentralort Köln man spätestens um die Zeitwende als römische Planstadt anlegte. Demgegenüber wurden die nach schweren Auseinandersetzungen besiegten Sugamberer, ein ursprünglich ebenfalls rechtrheinisch beheimateter Germanenstamm, im Jahre 8 v.Chr. in den Xantener Raum und damit in die unmittelbar Nähe des Legionsstandortes Vetera zwangsumgesiedelt. Unter der neuen Bezeichnung "Cugerner" sind sie hier noch während der Kaiserzeit faßbar.

Insgesamt stellt sich somit die Ausgangssituation für mögliche Kultkontinuitäten zwischen der späten vorrömischen Eisenzeit und der römischen Kaiserzeit im Südteil der Provinz Niedergermanien denkbar schlecht dar. Neben einem einheimischen, keltisch-germanischen Substrat wäre im ausgehenden 1. Jh. v.Chr. vor allem mit einem verstärkten Auftreten germanischer Kulte zu rechnen, während über die römischen Militärlager und ihre Zivilsiedlungen entlang des Rheines gleichzeitig bereits die Vermittlung mediterraner Kultpraktiken erfolgte.


Einheimische Kultplätze und Kultplatzkontinuitäten.


Ü ber die Kultplätze der späten vorrömischen Eisenzeit ist im südlichen Niedergermanien bislang praktisch nichts bekannt. Sicher ist nur, daß die für die spätkeltische Oppidazivilisation typischen Viereckschanzen, so es sich denn bei diesen wenigstens zum Teil um Heiligtümer handelte, im Betrachtungsraum völlig fehlen. Auch Opferschächte oder sonstige Kulteinrichtungen sind für die ausgehende Eisenzeit bislang nicht nachgewiesen. Vage Indizien auf gewisse Parallelen zu andern gallischen Regionen bilden immerhin vielleicht einige Pfostenlöcher in der Siedlung Hambach 382 bei Niederzier (Kr. Düren; Nordrhein-Westfalen) / D. In der umwehrten Anlage fanden sind an sieben verschiedenen, ansonsten spärlich bebauten Stellen mächtige Pfostengruben ohne sonstigen Bauzusammenhang. Letztere Beobachtung und auch der Umstand, daß die Pfosten bei der Aufgabe der Ortes sorgsam entfernt wurden, lassen vermuten, daß es sich möglicherweise um Kultpfähle gehandelt haben könnte.

Ein aus drei Goldblechhalsringen und 46 spätkeltischen Goldmünzen bestehender Schatzfund, der unmittelbar neben einer der Pfostengruben zu Tage kam, mag, will man ihn als Opferdepot und nicht nur als Versteckfund in Notzeiten betrachten, den Kultcharakter der Pfostensetzungen noch weiter unterstreichen. Dem Fundmaterial zufolge wurde der Ort Hambach 382 noch in der 1. Hälfte des 1. Jh. v.Chr. (Stufe Latène D1) geräumt. Diese Feststellung entspricht auch den Beobachtungen an anderen umwehrten und offenen Siedlungsplätzen in der Region. Lange Zeit machte man für dieses Phänomen sowie für den im Anschluß daran nur sehr spärlichen Besiedlungsnachweis im südlichen Niedergermanien die literarisch überlieferte, vermeintliche "Ausrottung" der Eburonen verantwortlich. Neben der inzwischen gereiften Erkenntnis, daß die meisten der fraglichen Plätze jedoch wohl schon am Vorabend des Gallischen Krieges aufgelassen wurden, mehren sich in den letzten Jahren allerdings auch Indizien in Form unscheinbarer Pfosten- und Grubenbefunde, die auf eine vielleicht reduzierte, jedoch durchgängige Besiedlung der Region bis zur archäologisch gut faßbaren römischen Landerschließung im 1. Jh. n.Chr. hindeuten. Die Identifizierung unmittelbar vorrömischer Kultanlagen steht in diesem Zusammenhang aber noch aus. Bemerkenswert ist jedoch immerhin schon jetzt, daß bislang offenbar noch bei keinem der in römischer Zeit genutzten Heiligtümer eindeutige Hinweise auf vorrömische Kultaktivitäten festgestellt werden konnten. Unter der Einschränkung, daß bei manchen Altgrabungen mögliche ältere Holzbaustrukturen nicht erkannt wurden, scheint der Nutzungsbeginn der meisten kaiserzeitlichen Kultplätze erst frühesten im mittleren 1. Jh. n.Chr. zu liegen.

Allerdings dürfte im keltischen Zusammenhang, ausgehend von der literarischen Überlieferung, der Anteil von Freiluftkultplätzen (z.B. in heiligen Hainen) ohne jegliche bauliche Fassung recht hoch gewesen zu sein. Vergleichbare Kult- und Versammlungsplätze sind auch aus der Germania libera überliefert. Deren Bewohner glaubten laut Tacitus (Germania 9), daß es "mit der Hoheit des Himmlischen unvereinbar sei, Götter in Wände einzuschließen". Der germanische Einfluß könnte demzufolge die Sitte der offenen Kultstätten in Teilen der Germania inferior noch verstärkt haben. Somit stellt sich die berechtigte Frage, inwieweit man vor den starken römischen Kultureinflüssen der frühen Kaiserzeit hier überhaupt mit architektonisch gefaßten und damit archäologisch sicher nachweisbaren Kultanlagen rechnen kann.

Die Schwierigkeit einer eindeutigen Identifizierung einfacherer Kultplätze verdeutlicht hingegen der bereits dargelegte Fall der potentiellen Kultpfähle aus der Spätlatènesiedlung Hambach 382 bei Niederzier (Kr. Düren; Nordrhein-Westfalen) / D recht gut.


Kultplätze und Kultbauten in der Kaiserzeit


In der Kaiserzeit sind Kultplätze im südlichen Niedergermanien sowohl in den regionalen Zentren, vorneweg den beiden Coloniae Köln (Stadt Köln; Nordrhein-Westfalen) / D und Xanten (Kr. Wesel; Nordrhein-Westfalen) / D, als auch in kleineren Vici oder ganz außerhalb größerer Siedlungen anzutreffen. In letzterem Fall handelt sich, von kleinen Wegeheiligtümern abgesehen, in der Regel entweder um selbständige Kulteinrichtungen mit einem größeren Einzugsbereich oder sie lassen sich mit einer Villa rustica in Verbindung zu bringen. Allerdings sind Zugehörigkeiten zu Villae, zumindest was Tempelgebäude anbelangt, bislang nur sehr selten belegt.

An der architektonischen Spitze der Heiligtümer Niedergermaniens stehen, wie auch in anderen Provinzen, die Podientempel mediterraner Bauart. Bei ihnen erhob sich auf einem rechteckigen Podium, das durch eine Freitreppe an einer der Schmalseiten erschlossen wurde, ein Peripteral-, Pseudoperipteral- oder Prostylostempel. Im südlichen Niedergermanien sind derartige Bauten bislang fast ausschließlich auf die beiden Coloniestädte Köln und Xanten beschränkt. Angesicht der auf Basis erhaltener Partien des Unterbaus vermutlich als dreikammerig oder dreischiffig zu rekonstruierenden Cella wurde je einer dieser Tempel in den genannten Städten als Capitol gedeutet.

Das nach Nordosten orientierte Xantener Capitol, für dessen Oberbau verschiedene moderne Rekonstruktionsvorschläge vorliegen, ist unmittelbar neben dem Forum positioniert, ohne jedoch mit diesem in eine architektonische Gesamtkonzeption integriert zu sein. Auch der der capitolinischen Trias geweihte Tempel zu Köln lag architektonisch isoliert auf einer leichten Anhöhe in der Südostecke der ummauerten Stadt und war mit seiner Hauptfassade offensichtlich nach Osten, zum Rhein hin ausgerichtet. Dies mag auch für den bislang zweiten in Köln sicher nachgewiesenen Podiumstempel gegolten haben.

Der deutlich kleinere Bau stand innerhalb eines Stadtquartiers mit Wohnbebauung in der Nordostecke der Stadt (unter dem heutigen Dom). Über sein aufgehendes Mauerwerk ist wie in den beiden vorausgehend genannten Fällen recht wenig bekannt. Anders verhält sich dies beim zweiten Xantener Podiumtempel, dem sogenannten "Hafentempel". Seine erhaltene Substanz gestattet eine Rekonstruktion als nach Südosten orientierter Peripteraltempel korinthischer Ordnung, d.h. mit einer Ringhalle aus korinthischen Säulen. Auf den hier praktizierten Kult liegen allerdings keine Hinweise vor.

Der an der nördlichen Stadtmauer, unweit des mittleren Hafentores gelegene Tempel" bildete das Zentrum eines vollständig von Portiken umschlossenen Platzes bzw. Hofes. Eine ähnlich in sich abgeschlossene Hofsituation ist möglicherweise auch für den Xantener Capitoltempel in Insula 26 zu rekonstruieren und ebenso beim Capitol in Köln nachgewiesen. Ob in letzterem Fall allerdings auch mit hofseitigen Portiken entlang der stark gegliederten Temenosmauer gerechnet werden kann, ist ungewiß. Eine weitläufige, rechteckige Temenoseinfriedung in Form eines Grabens umschloß schließlich einen Podiumtempel in Krefeld-Elfrath (Stadt Krefeld; NRW) / D.

Das offenbar auf freiem Feld gelegene Heiligtum ohne Hinweis auf eine umliegende Siedlung bildet den im südlichen Niedergermanien bislang einzigen Beleg für diese Kultbauform außerhalb der Coloniestädte. Den Grabungs- und Prospektionsbefunden zufolge stellte der Tempel zugleich das einzige Steingebäude innerhalb des Temonos und seines näheren Umfeldes dar. Die ehemalige Existenz leichter hölzerner Begleitbauten im Randbereich der Anlage ist zwar nicht nachgewiesen, kann jedoch auf Grund der nur ausschnitthaften Grabungsflächen auch nicht ausgeschlossen werden. Dem möglicherweise dem Hercules Deusoniensis geweihten Tempel ging anscheinend eine Freilichtkultstätte voraus, in deren Zentrum ein Baum, genauer gesagt eine Esche stand. Von ihr ist außer einigen im Tempelputz konservierten Blättern lediglich die Ausbruchsgrube des Wurzelwerks erhalten. Auf diesen bereits im 1. Jh. n.Chr. verehrten Kultbaum, neben dem erst um die Mitte des 2. Jh. n.Chr der Tempel mit vorgelagertem Altar erbaut wurde, war auch der Hauptzugangsweg zum Temenos ausgerichtet. Zahlreiche Brotbacköfen, die innerhalb des heiligen Bezirks zu Tage traten, lassen sich in Ermangelung von Wohnbauten wahrscheinlich mit dem Kultbetrieb verbinden. Auf ihn deutet außer den Fundamenten einiger potentieller Weihedenkmäler ansonsten lediglich noch ein Opferschacht hin. Im 3. Jh. n.Chr., möglicherweise unter Postumus (260-269 n.Chr.), dessen Münzprägungen eine besondere Neigung zu Hercules Deusoniensis erkennen lassen, wurde das Heiligtum noch mit qualitätvollen Malereien und einer erweiterten Zugangstreppe ausgestattet, bevor man es noch vor der nächsten Jahrhundertwende offenbar gezielt und tiefgreifend beseitigte. Zusammengenommen deuten alle Befunde darauf hin, daß man es Krefeld-Elfrath offenbar mit einem Kultbezirk von wenigstens regional größerer Bedeutung zu hat. Inwieweit er auch als Versammlungsplatz lokaler Stammesteile gedient hat, muß allerdings offenbleiben. So lassen sich, im Gegensatz zu vergleichbaren Tempelanlagen in Obergermanien oder den gallischen Provinzen, selbst innerhalb der städtischen Zentren des südlichen Niedergermanien bislang keine architektonisch geplanten Bezüge zwischen Kultbauten und sicheren Versammlungsbauten, d.h. zwischen Tempeln und szenischen Theatern oder Amphitheatern feststellen. Wenngleich zumindest für die Provinzhauptstadt Köln mit ihrer anscheinend als zentrales Kaiserkultheiligtum der germanischen Stämme geplanten Ara Ubiorum entsprechende Versammlungsmöglichkeiten zwingend vorauszusetzen sind, ist das bisherige Fehlen offensichtlicher Kulttheater in den derzeit bekannten Heiligtümern des Betrachtungsgebietes doch auffällig. Während über die genaue Lage und bauliche Fassung der Ara Ubiorum und ihrer Umgebung bisher nur unzureichende Indizien vorliegen, kann man zumindest die Versammlungsmöglichkeiten innerhalb und im Umfeld der näher bekannten Kulteinrichtungen des südlichen Niedergermanien somit nicht mit denen, der als Tagungsstätten regionaler Teilstämme (Pagi) aufzufassenden Kultbezirke in anderen Teilen Galliens auf eine Stufe stellen.

Inwieweit es sich zumindest bei zwei Bauten mit rechteckiger Apsis, die in den Matronenweihebezirken von Eschweiler-Lohn-Fronhoven (Kr. Aachen; NRW) / D und Bad Münstereifel-Nöthen-Pesch (Kr. Euskirchen; NRW) / D aufgedeckt wurden, um Versammlungsbauten der für den Unterhalt der Heiligtümer verantwortlichen Curiae, d.h. in diesem Fall am ehesten Großfamilien, Sippen oder Clans, handeln könnte, bleibt diskutabel. So ist in den genannten Fällen, trotz der ungewöhnlichen Apsis, nach wie vor auch die ursprüngliche Deutung als Tempelbauten nicht ganz von der Hand zu weisen.

Eine gegenüber den Podiumtempeln in Niedergermanien weit häufiger anzutreffende Bauform bildet der sogenannte gallo-römische Umgangstempel. Wenngleich seine Wurzeln zumindest teilweise schon in der keltisch-gallischen Holzarchitektur liegen, gelangte dieser spezielle Tempeltyp anscheinend erst unter römisch-mediterranem Einfluß zur seiner charakteristischen Ausprägung und Blüte. Typisch ist eine zentrale, meist rechteckige, seltener vieleckige oder runde Cella, deren Dachansatz deutlich über dem Pultdach eines sie allseitig umgebenden Umgangs lag. Dieser konnte als offene Portikus oder auch als geschlossener Korridor gestaltet sein.

Im südlichen Niedergermanien ist bislang lediglich die rechteckige Bauvariante bekannt, bei der nochmals eine Unterscheidung zwischen "normalen" und "klassizisierten" Bauten getroffen werden kann. Dabei wird am sogenannten "klassizisierten" Umgangstempel der römische Einfluß besonders deutlich. Neben der gelegentlichen Errichtung auf einem Podium fällt er vor allen durch eine den Cella-Zugang betonende, architektonisch abgesetzte Vorhalle (Pronaos) auf, die das Grundprinzip des sich nach allen Seiten gleichsam öffnenden Baukörpers etwas durchbricht. Das Vorkommen solcher Tempel ist in Niedergermanien mehrfach belegt. Im Südteil der Provinz sind als gesicherte Beispiele etwa Heiligtümer zwischen den Münster- und Büchelthermen in Aachen / Aquae Granni (Stadt Aachen, Nordrhein.Westfalen) / D und in Aachen-Kornelimünster / Varnenum (Stadt Aachen, NRW) / D zu nennen. Auch zwei monumentale Bauten, die unmittelbar hinter der westlichen Stadtmauer in Köln gefunden wurden, deuten, sofern es sich tatsächlich um gallo-römische Tempelbauten handelt, in ihrer langrechteckigen Form und der erweiterten Vorhalle nicht auf "normal" konzipierte Umgangstempel hin. Bisher ist mit einem Auftreten der klassizisierten Umgangstempel in Niedergermanien nicht vor dem fortgeschrittenen 1. Jh. n.Chr. zu rechnen. In der Regel gehören sie sogar erst zu jüngeren Ausbauphasen bestehender Heiligtümer ab dem 2. Jh. n.Chr.

Generell sind gallo-römische Umgangstempel im Betrachtungsraum sowohl als Einzelbauten, mitunter noch begleitet von kleinen Kapellen/Aediculen, als auch innerhalb gemeinsamer, von Mauern oder Portiken umgebener Kultbezirke belegt. Im überregionalen Vergleich fallen letztere mit maximal je zwei Umgangstempeln, allenfalls ergänzt noch durch einräumige Kultbauten ohne Umgang, bislang allerdings eher klein aus. Wo das Geländerelief es erlaubt, nehmen die Heiligtümer, wie z.B. in Aachen-Kornelimünster (Stadt Aachen, NRW) / D, Bad Münstereifel-Nöthen-Pesch (Kr. Euskirchen; NRW) / D, Barweiler (Kr. Ahrweiler; Rheinland-Pfalz) / D, Eschweiler-Lohn-Fronhoven (Kr. Aachen; NRW) / D oder Nettersheim und Nettersheim-Zingsheim (Kr. Euskirchen; NRW) / D, gerne Lagen im oberen Hangbereich, jedoch in der Regel unterhalb der höchsten Erhebung ein. Sie waren auf diese Weise auch aus etwas größerer Entfernung, vor allem von benachbarten Überlandstraßen aus, gut sichtbar.

Wie an anderer Stelle schon angedeutet, läßt sich bislang bei keiner der archäologisch faßbaren Tempelanlagen des südlichen Niedergermanien die Entstehungsgeschichte besonders weit zurückverfolgen. Als Beispiel einer Entwicklungsgeschichte sei hier der gallo-römische Tempelbezirk der Matronae Vacallinehae auf dem Addig, einer Erhebung bei Pesch in der Gemeinde Bad Münstereifel-Nöthen (Kr. Euskirchen; NRW) / D, angeführt. Seine erste architektonische Fassung erhielt das Heiligtum erst um die Mitte oder in der 2. Hälfte des 1. Jh. n.Chr., doch vermutet man, daß auf dem Addig zuvor bereits ein älterer Freilichtkultplatz existierte. Dessen offene Gestaltung mag teilweise in den kaiserzeitlichen Kultbezirk mit eingeflossen zu sein. So beherbergte die annähernd rechteckige Temenoseinfriedung (G) in Form eines hölzernen Bretterzaunes mit Sandsteinpfosten außer zwei steinfundamentierten, quadratischen Kultbauten (C' und K) sowie einem wahrscheinlichen Speicherbau (N) auch einen rechteckig ummauerten, offenbar nicht überdachten Hof (A). In letzterem befand sich vielleicht ein heiliger Baum und/oder er diente zu Aufstellung von Weihedenkmälern, von denen in der jüngsten Periode des Heiligtums viele ältere Stücke als billiges Baumaterial verwandt wurden. Ein Brunnen (H) stellte die Wasserversorgung der Gesamtanlage sicher. In der zweiten Bauperiode, deren Beginn erst in die 2. Hälfte des 2. Jh. n.Chr. datiert wird, wurde der Tempel C' durch einen größeren Rechteckbau L ersetzt. Sollte auch ein offenbar sechseckiger Monopteros (M), der eventuell unter einem von Schuppensäulen getragenen Dach eine lebensgroße Iupiterstatue beherbergte, bereits in diese Periode gehören, wäre mit einer weiteren Nutzung des Hofes A nicht mehr zu rechen, da das Monopterosfundament die Hofmauer durchschlägt. Ein das ehemalige Speichergebäude (N) schneidender Mauerzug (a-b) könnte darauf hindeuten, daß der Kernbereich des Kultbezirks nun insgesamt von einer festen Temenosmauer umschlossen war. Nach Ausweis der erhaltenen Weihesteinfragmente scheint das Heiligtum während der Periode 2 seine größte Blüte erlebt zu haben.

Ein völliger Neubau der Gesamtanlage kennzeichnet schließlich die Periode 3, deren Beginn allerdings erst ins 2. Viertel des 4. Jh. n.Chr. datiert ist und die bis zum Ende des Kultbezirks an der Wende zum 5. Jh. n.Chr. Bestand hatte. Zu ihr gehören sowohl die erstmalige Errichtung eines "normalen" gallo-römischen Umgangstempels (C) und eines möglicherweise klassizisierten oder basilikalen Tempelbaus (B). Wie an anderer Stelle bereits dargelegt, gehen alternative Überlegung dahin, in letzterem vielleicht auch nur einen Versammlungsbau für eine den Tempelbezirk maßgeblich nutzende und unterhaltende Curia zu sehen. Auch der offene, einstmals eventuell aufgelassene Kulthof A erhielt nun eine flächenmäßig erweitere und um zwei kleine Räumlichkeiten (für Weihegeschenke?) ergänzte Neufassung. Bemerkenswert ist, daß das dieser Hof oder Garten und ebenso die Cella des Tempels C in der Positionierung und Ausrichtung eindeutig wieder an die bereits lange vergangenen Vorgängerbauten der ersten Heiligtumsperiode anknüpften. Der zudem um zwei rechteckige Fachwerkgebäude (D und F) unbekannter Funktion erweiterte Kultbezirk wurde nun im Osten durch eine lange Wandelhalle (Portikus) begrenzt, in die der schon während der ersten Periode des Heiligtums genutzte Brunnen (H) integriert war. Sofern die derzeitige Chronologie stimmt, scheint es in Pesch also erst zu einem sehr späten Zeitpunkt zu einer wirklichen Monumentalisierung des Heiligtums gekommen zu sein.

Daß dies nicht überall der Fall war, verdeutlicht etwa ein Tempelbezirk in Aachen-Kornelimünster (Stadt Aachen; NRW) / D. Belegt ist hier die Verehrung des Deus Varnenus/Varneno, dessen Funktion unbekannt ist (Lokalgenius oder Quellgottheit?), sowie der möglichen Fruchtbarkeitsgöttin Dea Sunuxsal, der Stammesgöttin der zwischen den Ubiern und Tungerern siedelnden Sunucer. Nach neueren Grabungsergebnissen könnte das noch mindestens bis ins mittlere 3. Jh. n.Chr. fortexistierende Heiligtum bereits im späten 1. Jh. n.Chr. (Bauperiode III) annähernd seinen endgültigen Gebäudebestand erhalten haben.

Dazu gehörten zwei klassizisierte Umgangstempel (F, G) und wenigstens vier Begleitbauten (B, C2-3, D und L) unbekannter Funktion. Lediglich ein Abschnitt der Temenosmauer und vielleicht eine mit ihr in Verbindung stehende potentielle Wandelhalle (P) scheinen noch einer jüngeren Ausbauphase (Periode IV) anzugehören. Während die zeitliche Stellung der bei Altgrabungen freigelegten Gebäude A, M, K und letztlich auch R unklar ist, bestätigen Mauerzüge, die durch die Gebäude der Periode III überlagert werden, daß an etwa gleicher Stelle bereits in der Periode II Nebengebäude (B, C1, D, E) mit Steinfundamenten existierten. Parallel dazu bestand offenbar auch schon der Umgangtempel G als klassizisierter Bau, während sich an der Stelle des monumentaleren Tempels F noch ein etwas kleinerer Umgangstempel befand, dessen Eingangsbereich ebenfalls bereits durch eine vorgelagerte Freitreppe betont wurde. Vor einer Abschlußpublikation der letzten Grabungen läßt sich für die Periode II derzeit lediglich eine Existenz in vorflavischer Zeit annehmen. Ob eine partiell vom Tempel G überlagerte Fundamentstickung (H), die bislang als einzige die Periode I des Bezirks illustriert, auch schon zu einem Kultbau gehörte, ist auf Grund der spärlichen Reste nicht zu entscheiden. Eine unterhalb dieses Stickungspaketes entdeckte Latène-C-Scherbe dürfte als Indiz jedenfalls kaum ausreichen, die Entstehung des Kultplatzes noch an den Übergang zwischen der späten Eisenzeit und der römischen Kaiserzeit zu rücken.

Wenngleich Umgangstempel, die schon eine etwas repräsentativere Form des Kultbaus bilden, in der Regel eher im öffentlichen Bereich zu finden sind, unterstreicht der bisher kleinste niedergermanische Vertreter, daß jedoch selbst bei kleineren Gutshöfen ihr Vorkommen nicht von vorneherein auszuschließen ist.

Der im Ostbereich des umfriedeten Areals der Villa rusticae Hambach 127 in Elzdorf-Etzweiler (Rhein-Erft-Kr.; NRW) / D gelegene Tempel bedeckte eine Grundfläche von lediglich 5 m auf 5,10 m und war mit seiner Front in Richtung des unbebauten Platzes vor dem Haupthaus orientiert. Eine spezielle Einfriedung des Heiligtums konnte zwar nicht nachgewiesen werden, doch könnte diese durchaus in einer leichten Palisade oder Hecke bestanden haben. Das beim Haupthaus der Villa gefundene Bruchstück einer weiblichen Gewandstatue mag mit dem Tempel in Verbindung zu bringen sein. Inwieweit sich die Nutzung des Heiligtums angesichts seiner geringen Größe nur auf die Gutshofangehörigen beschränkte, oder ob auch mit einer Frequentierung durch Bewohner der umliegenden Villae zu rechnen ist, bleibt unklar. Generell sind Tempelbauten auf Villae rusticae im südlichen Niedergermanien bislang nur selten belegt. Neben anscheinend zwei weiteren gallo-römischen Umgangstempeln, die im Bereich eines noch unpublizierten reichen Landguts in Weilerswist-Klein Vernich (Kr. Euskirchen; NRW) / D und in der Nähe einer potentiellen Villa in Bedburg-Harff (Rhein-Erft-Kr.; NRW) / D festgestellt wurden, handelt sich in der Regel eher um kleine Einraumgebäude, für die eine Funktion als Kultbauten diskutiert wird. Im Gegensatz zur Villa von Blankenheim-Hülchrath (Kr. Euskirchen; NRW) / D, wo ein solcher Bau durch eine Umfassungsmauer separierten ist, liegen sie meist nur leicht abgesondert von der übrigen Hofbebauung, wie z.B. in Jüchen-Hochneukirch (Umsiedlungsstandort Neuholz; Rhein-Kr. Neuss; NRW) / D. Angesicht fehlender stichhaltiger Belege in der Architektur oder im Kleinfundmaterial bleibt ihre Funktionszuweisung allerdings überwiegend rein spekulativ.

Als gesichertes Heiligtum kann immerhin ein kleiner Rechteckbau mit zwei dem Eingang vorgesetzten Säulen auf dem Villenareal Hambach 488 bei Niederzier (Kr. Düren; NRW) gelten. Die 3,5 m auf 2,1 m große Kapelle (Aedicula) lag ca. 80 m vom Haupthaus entfernt und war mit ihrer Front zur südlichen Hofeinfriedung hin orientiert, die rund 30 m davor verlief. Im Inneren fanden sich noch Spuren des Kultbildunterbaus. Welcher Gottheit der Tempel geweiht war, ist unklar. Aediculen diese Art repräsentieren die unterste Stufe des Tempelbaus. Als alleinige Gebäude sind sie meist auf Privatgrund sowie als Straßenheiligtümer oder auch als Kapellen auf Gräberfeldern anzutreffen. An größeren Kultplätzen bilden sie hingegen meist nur Begleitbauten zu einem Hauptkultbau, bei dem es sich in der Regel um einen gallo-römischen Umgangstempel handelt.

Eine im Gegensatz zu Tempeln auf Privatgrund weit häufiger belegte Form des Kultbaus oder besser Kultmonuments bilden in Niedergermanien schließlich die sogenannten Iupitersäulen. Die stets dem Iupiter Optimus Maximus geweihten Denkmäler in Form einer verzierten Säule mit dem Kultbild des Gottes als Bekrönung stellen zweifellos eine Mischung aus gallischen und römischen Elementen dar. Als Initialzündung ihres Aufkommens wird bislang die Errichtung eines solchen Monumentes zwischen 59 und 66 n.Chr. in Mainz (Stadt Mainz; Rheinland-Pfalz) / D (Provinz Obergermanien) angesehen. Die Wahl seiner Grundform wurde zum Teil eventuell durch eine literarisch überlieferte Säule (Cicero, De divinatione 1,19-20) inspiriert, die bereits im Jahre 63 v.Chr. anläßlich eines Blitzschlages auf dem Capitol in Rom aufgestellt worden war. Nach einer epigraphischen und stilistischen Auswertung der bekannten Fundstücke ist mit einen Auftreten der Iupitersäulen in Niedergermanien derzeit nicht vor hadrianischer Zeit zu rechnen. Die Masse scheint sogar erst aus der 2. Hälfte des 2. Jh. bis 1. Hälfte des 3. Jh. n.Chr. zu stammen.

Mit bislang rund 270 Belegen gehört der Betrachtungsraum, zusammen mit dem Nordteil der Provinz Germania superior und der Gallia Belgica, dennoch zum Kerngebiet der Verbreitung entsprechender Votivdenkmäler. Von Einzelfällen abgesehen, erstreckt sich letztere hauptsächlich über des nordwestliche Gallien. In der Germania inferior ruht der Nachweisschwerpunkt vor allen auf der Provinzhauptstadt Köln und ihrem Hinterland, d.h. im wesentlichen der Lößbördenzone in der südlich Provinzhälfte. Nordwärts einer Linie Neuss-Roermond reduziert sich das Vorkommen schlagartig auf nur noch wenige Belege. Natürlich darf bei dieser Feststellung nicht ganz außer Acht bleiben, daß allerdings im Süden, bedingt durch umfangreiche Ackerwirtschaft und die Braunkohlegewinnung, die Dichte erkannter und ergrabener archäologischer Fundstellen auch wesentlich höher ist, als im stärker durch Weidewirtschaft geprägten Nordteil der Provinz. Generell sind die Iupitersäulen sowohl in Städten und Vici als auch in Tempelbezirken oder Villae rusticae anzutreffen. Allein aus der Provinzhauptstadt Köln konnten bereits Teile von über 20 Exemplaren nachgewiesen werden. Leider sind aus Niedergermanien selbst zu wenige Weiheinschriften überliefert, um für den regionalen Stifterkreis verbindliche Aussagen treffen zu können. Soweit aus einer Gesamtbetrachtung der in Verbindung mit Iupitersäulen erhaltenen Votivinschriften hervorgeht, waren die Dedikanten jedoch überwiegend Männer unterschiedlichen Berufs (u.a. auch Soldaten und Amtsträger), die mit der Stiftung des Monuments häufig ein Gelübte erfüllten. Jedoch sind durchaus auch Ehepaare und Frauen sowie Einwohnergruppen, beispielsweise etwa die "Vicani Iuliacenses", d.h. die Einwohner von Jülich (Kr. Düren; NRW) / D, belegt.

Rund ein Drittel der niedergermanischen Säulenfunde stammt aus Gutshöfen, was ihren Charakter als Monumente primär privater Religiosität unterstreicht. Wie der seltene Befund einer eindeutig mit Säulenelementen zu verbindenden Fundamentstickung aus der bereits erwähnten Villa rustica Hambach 488 bei Niederzier zeigt, waren die Monumente repräsentativ positioniert. Im vorliegenden Fall stand die Iupitersäule im Zentrum des Hofes zwischen Haupthaus und Aedicula. Daraus wird deutlich, daß Tempel und Iupitersäule sich auch auf privatem Grund nicht gegenseitig ausschlossen, wenngleich sie im vorliegenden Fall von ihrer Lage her offenbar kein zusammengehöriges Kultensemble bildeten. Selbst die Errichtung gleich mehrerer Säulen ist, wie u.a. etwa ein Befund aus einer Villa in Köln-Widdersdorf (Stadt Köln; NRW) / D verdeutlicht, auf Privatgrundstücken nicht auszuschließen. Da ihre Bruchstücke in der Regel nur in sekundärer Verlagerung angetroffen werden, bleibt die ehemalige Verteilung der Monumente auf dem Hofgelände allerdings unklar. Auch ist nicht eindeutig belegt, daß wirklich alle Säulen gleichzeitig bestanden müssen. Neben einer Zweitverwendung der Steine als Baumaterial, sind Teile demontierter Säulen nicht selten auch in der Verfüllung aufgelassener Brunnenschächte zu finden, wie etwa in Köln-Widdersdorf. Während man noch vor einiger Zeit in letzterem Befund stets das Resultat einer Art "Bildersturm", d.h. einer gezielten Zerstörung und Bannung der Götterbilder zu erblicken glaubte, liegen, vor allem aus Obergermanien, inzwischen Indizien vor, die in einigen Fällen eher auf eine gezielte Demontage und rituelle Deponierung der Kultsäulen in alten Brunnen oder sonstigen Schächten schließen lassen. Als Ursache hierfür läßt sich zum einen die mögliche Aufgabe der Siedlungsstelle, zum anderen aber auch die Errichtung neuer Kultbilder vermuten. Sichere Anzeichen für eine rituelle Bestattung in Schächten fehlen an den niedergermanischen Fundorten allerdings bislang. Sieht man von entsprechenden Einrichtungen in unmittelbarer Nähe architektonisch gefaßter Heiligtümer wie z.B. in Krefeld-Elfrath (Stadt Krefeld; NRW) / D ab, sind im Betrachtungsraum auch sonstige Hinweise auf kultisch genutzte Schächte bzw. auf die etwa für Obergermanien diskutable Fortführung der keltisch-gallischen Opferschachtsitte während Kaiserzeit derzeit nicht faßbar. Letzteres gilt ebenso für die Sitte der Deponierung von Opfergaben an nicht gefaßten Quellen oder in sonstigen Gewässer. Allerdings wird es sich dabei vermutlich nur um eine Forschungs- oder Publikationslücke handeln.

Christian Miks

 

Literaturliste


Überblickswerke:

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Hugot 1969 L. Hugot, Ein römischer Kultbezirk mit gallo-römischen Tempeln in Aachen. Das Rheinische Landesmuseum Bonn 1969, 72f.

Hugot 1971 L. Hugot, Römischer Kultplatz in Aachen. Das Rheinische Landesmuseum Bonn 1971, 19f.

Hugot 1982 L. Hugot, Ausgrabungen und Forschungen in Aachen. In: Aquae Granni. Beiträge zur Archäologie von Aachen. Rheinische Ausgrabungen 22 (Köln 1982) 115ff.

Aachen-Kornelimünster (Stadt Aachen; Nordrhein-Westfalen) / D; Tempelbezirk:

Follmann-Schulz 1986 A.-B. Follmann-Schulz, Die römischen Tempelanlagen in der Provinz Germania inferior. In: Haase 1986, 693ff.

Gose 1955-1956 E. Gose, Der Tempelbezirk von Cornelimünster. Bonner Jahrb. 155-156, 1955-1956, 169ff.

Horn 1987 H.-G. Horn (Hrsg.), Die Römer in Nordrhein-Westfalen (Stuttgart 1987) 329ff.

Koch 1987 W. M. Koch, Neue Grabungen im gallorömischen Tempelbezirk Varnenum. Archäologie im Rheinland 1987, 67ff.

Krüger 1987 Th. Krüger, Im Labor sichtbar gemacht: Die Grundfläche des römischen Tempelbezirks Varnenum. Archäologie im Rheinland 1987, 70f.

Schmid-Burgk 1923 M. Schmid-Burgk, Cornelimünster: Grabungen im Tempelgebiet von Varnenum. Zeitschr. Aachener Geschver. 45, 1923, 284.

Bad-Münstereifel-Nöthen-Pesch (Kr. Euskirchen; NRW) / D; Tempelbezirk:

Drexel 1920 F. Drexel, Die Basilika von Pesch. Germania 4, 1920, 34ff.

Follmann-Schulz 1986 A.-B. Follmann-Schulz, Die römischen Tempelanlagen in der Provinz Germania inferior. In: Haase 1986, 700ff.

Hilgers 1981 W. Hilgers, Pesch. Römischer Tempelbezirk. In: W. Sölter, Das römische Germanien aus der Luft (Bergisch-Gladbach 1981) 236f.

Horn 1974 H. G. Horn, Das Matronenheiligtum bei Pesch. In: Römisch-Germanisches Zentralmuseum (Hrsg.), Nordöstliches Eifelvorland. Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmäler 26 (Mainz 1974) 76ff.

Horn 1987 H.-G. Horn (Hrsg.), Die Römer in Nordrhein-Westfalen (Stuttgart 1987) 342ff.

Lehner 1919 H. Lehner, Der Tempelbezirk der Matronae Vacallinehae bei Pesch. Bonner Jahrb. 125, 1919, 74ff.

Lehner 1920 H. Lehner, Zum Tempelbezirk von Pesch in der Eifel. Germania 4, 1920, 63ff.

Sage 1964 W. Sage, Nachgabung in der "Basilika" des Heidentempels bei Pesch, Gemeinde Nöthen, Kreis Schleiden. Bonner Jahrb. 164, 1964, 288ff.

Wortmann 1969 D. Wortmann, Tempelbezirk der Matronae Vacallininehae in Pesch (Kr. Schleiden). Das Rheinische Landesmuseum Bonn 1969, 71.

Bedburg-Harff (Rhein-Erft-Kr.; NRW) / D; Villa rustica(?) und Tempel:

Rech 1977 M. Rech, Eisenzeitliche Siedlung, römische Villa und Tempelanlage in Bedburg-Harff, Erftkreis. In: Rheinisches Landesmuseum (Hrsg.), Rheinische Ausgrabungen '76. Sonderheft / Ausstellungskatalog (Bonn 1977) 106ff.

Blankenheim-Hülchrath (Kr. Euskirchen; NRW) / D; Villa rustica mit möglichem Heiligtum:

Heimberg 2002-2003 U. Heimberg, Römische Villen an Rhein und Maas. Bonner Jahrb. 202-203, 2002-2003, 138f.

Horn 1987 H.-G. Horn (Hrsg.), Die Römer in Nordrhein-Westfalen (Stuttgart 1987) 360ff.

Janssen W. Janssen, Blankenheim. Die römische Villa rustica. In: Römisch-Germanisches Zentralmuseum (Hrsg.), Nordöstliches Eifelvorland. Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmäler 26 (Mainz 1974) 94ff.

Mylius 1933 Zwei neue Formen römischer Gutshäuser (Villa bei Blankenheim). Bonner Jahrb. 138, 1933,11ff..

Oelmann 1916 F. Oelmann, Die römische Villa bei Blankenheim in der Eifel. Bonner Jahrb. 123, 1916, 210ff.

Oelmann 1932 F. Oelmann, Die Ausgrabungen des römischen Gutshofes bei Blankenheim. Bonner Jahrb. 136-137, 1932, 281f.; 312f.

Elsdorf-Etzweiler (Rhein-Erft-Kr.; Nordrhein-Westfalen) / D; Villa rustica und Tempel Hambach 127:

Gaitzsch 2000 W. Gaitzsch, Drei Hügel: römischer Siedlungsplatz, Wald, Tagebau. Archäologie im Rheinland 2000, 73ff..

Gaitzsch 2005 W. Gaitzsch, Tempel und Jupitersäulen in villae rusticae. Archäologie im Rheinland 2005, 81f.

Heimberg 2002-2003 U. Heimberg, Römische Villen an Rhein und Maas. Bonner Jahrb. 202-203, 2002-2003, 136.

Eschweiler-Lohn-Fronhoven (Kr. Aachen; Nordrhein-Westfalen) / D; Tempelbezirk:

Follmann-Schulz 1986 A.-B. Follmann-Schulz, Die römischen Tempelanlagen in der Provinz Germania inferior. In: Haase 1986, 726ff.

Gaitzsch u.a. 1981 W. Gaitzsch / J. Hermanns, Das Matronenheiligtum von Eschweiler-Weisweiler, Kr. Aachen. In: Ausgrabungen im Katalog Bonn 1981 Rheinisches Landesmuseum (Hrsg.), Ausgrabungen im Rheinland '79/80. Führer des Rheinischen Landesmuseums Bonn Nr. 104 (Bonn 1981), 122ff.

Gaitzsch 1982 W. Gaitzsch, Ausgrabungen und Funde 1980: Eschweiler, Kr. Aachen. Bonner Jahrb. 182, 1982, 487ff.

Jüchen-Hochneukirch (Umsiedlungsstandort Neuholz; Rhein-Kr. Neuss; Nordrhein-Westfalen) / D; Villa rustica mit möglichem Heiligtum:

Andrikopoulou-Strack u.a. 1999 J.-N. Andrikopoulou-Strack / P. Enzenberger / K. Frank / C. Keller / N. Klän, Eine frührömische Siedlung in Jüchen-Neuholz. Überlegungen zur Siedlungskontinuität in der Lösbörde. Bonner Jahrb. 199, 1999, 141ff.

Keller 1997 C. Keller, Eine villa rustica in Hochneukirch. Archäologie im Rheinland 1997, 55ff.

Schuler 2000 A. Schuler, Abschlußgrabung in Hochneukirch: von der "Protovilla" zur villa rustica. Archäologie im Rheinland 2000, 69ff..

Heimberg 2002-2003 U. Heimberg, Römische Villen an Rhein und Maas. Bonner Jahrb. 202-203, 2002-2003, 142.

Köln (Stadt Köln; Nordrhein-Westfalen) / D; Tempel unter dem Dom, an der westlich Stadtmauer und unter S. Maria im Kapitol:

Doppelfeld 1957 O. Doppelfeld, Stand der Ausgrabungen in Köln 1957. In: Neue Ausgrabungen im Nahen Osten, Mittelmeerraum und in Deutschland. Bericht über die Tagung der Koldewey-Gesellschaft (Trier 1957), 45f.

Doppelfeld u.a. 1980 O. Doppelfeld / W. Weyers, Die Ausgrabungen im Dom zu Köln. Kölner Forschungen 1 (Mainz 1980).

Follmann-Schulz 1986 A.-B. Follmann-Schulz, Die römischen Tempelanlagen in der Provinz Germania inferior. In: Haase 1986, 735ff.

Fremersdorf 1950 F. Fremersdorf, Neue Beiträge zur Topographie des römischen Köln. Römisch-Germanische Forschungen 18 (Berlin 1950) 73ff.

Hellenkemper 1980 H. Hellenkemper, Der römische Tempel unter dem Dom. In: Römisch-Germanisches Zentralmuseum (Hrsg.), Köln II. Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmäler 38 (Mainz 1980) 30f.

Hellenkemper 1980a H. Hellenkemper, Das römische Kapitol. In: Römisch-Germanisches Zentralmuseum (Hrsg.), Köln III. Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmäler 39 (Mainz 1980) 23ff.

Hellenkemper 1980b H. Hellenkemper, Gallo-römische Tempel an der Clemensstraße.. In: Römisch-Germanisches Zentralmuseum (Hrsg.), Köln III. Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmäler 39 (Mainz 1980) 7f.

Kühnemann u.a. 1965-1966 E. Kühnemann / W. Binsfeld, Die Grabungen im Kapitolbezirk. Kölner Jahrb. 8, 1966-1966, 46ff.

Rahtgens 1913 H. Rahtgens, Die Kirche S. Maria im Kapitol zu Köln (Düsseldorf 1913) 1ff.

Wolf 1981 G. Wolf, Das römisch-germanische Köln. Führer zu Museum und Stadt (Köln 1981) 141; 181f.; 245ff.

Köln-Widdersdorf (Stadt Köln; Nordrhein-Westfalen) / D; Villa rustica mit Iupitersäulen:

Liesen 2003 B. Liesen, Die Grabungen in der römischen Villa von Widdersdorf. Kleinfunde und Keramik. Kölner Jahrb. 36, 2003, 427ff.

Noelke 2002 P. Noelke, Iupitersäulen aus der römischen Villa in Köln-Widdersdorf, Kölner Jahrb. 35, 2002, 731ff.

Spiegel 2002 E. M. Spiegel, Ausgrabungen in einem römischen Siedlungsplatz mit zwei spätantiken burgi in Köln-Widdersdorf. Kölner Jahrb. 35, 2002, 699ff.

Spiegel 2005 E. M. Spiegel, Unruhige Zeiten auf dem Land. Ein römischer Gutshof wird nach 350 Jahren aufgegeben. In: Horn u.a. 2005, 462ff.

Heimberg 2002-2003 U. Heimberg, Römische Villen an Rhein und Maas. Bonner Jahrb. 202-203, 2002-2003, 144.

Krefeld-Elfrath (Stadt Krefeld; NRW) / D; Podiumtempel:

Reichmann 1988 C. Reichmann, Ein neues Heiligtum in Krefeld-Elfrath. Archäologie im Rheinland 1988, 72ff.

Nettersheim (Kr. Euskichen; Nordrhein-Westfalen) / D; Tempelbezirk "Görresburg":

Follmann-Schulz 1986 A.-B. Follmann-Schulz, Die römischen Tempelanlagen in der Provinz Germania inferior. In: Haase 1986, 750ff.

Horn 1974 H. G. Horn, Das Matronenheiligtum bei Nettersheim. In: Römisch-Germanisches Zentralmuseum (Hrsg.), Nordöstliches Eifelvorland. Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmäler 26 (Mainz 1974) 88ff.

Horn 1987 H.-G. Horn (Hrsg.), Die Römer in Nordrhein-Westfalen (Stuttgart 1987) 571ff.

Kleemann 1963 O. Kleemann, Zur ältesten Geschichte des Dorfes Nettersheim in der Eifel. Bonner Jahrb. 163, 1963, 212ff.

Lehner 1910 H. Lehner, Das Heiligtum der Matronae Aufaniae bei Nettersheim. Bonner Jahrb. 119, 1910, 301ff.

Niederzier (Kr. Düren; Nordrhein-Westfalen) / D; Kultpfosten(?) in Siedlung Hambach 382:

Gechter-Jones 1996 J. Gechter-Jones, Hausformen und Siedlungsbild der spätlatènezeitlichen Siedlung Niederzier-Hambach 382, Kr. Düren, Deutschland. Arch. Austriaca 80, 1996, 238-241.

Göbel u.a.1991 J. Göbel / A. Hartmann / H.-E. Joachim / V. Zedelius, Der spätkeltische Goldschatz von Niederzier. Bonner Jahrb. 191, 1991, 27ff.

Göbel 1992 J. Göbel, Ein Modell der spätlatènezeitlichen befestigten Siedlung Niederzier. Archäologie im Rheinland 1992, 192ff..

Göbel 1992a J. Göbel, Ein Blick in die Eisenzeit: das Modell der spätlatènezeitlichen befestigten Siedlung Niederzier. In: Spurensicherung. Archäologische Denkmalpflege in der Euregio Maas-Rhein. Führer des Rheinischen Landesmuseums Bonn und des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege Nr. 136 (Mainz 1992) 438ff.

Niederzier (Kr. Düren; Nordrhein-Westfalen) / D; Tempel und Iupitersäule der Villa rustica Hambach 488:

Gaitzsch 2005 W. Gaitzsch, Tempel und Jupitersäulen in villae rusticae. Archäologie im Rheinland 2005, 81ff.

Weilerswist-Klein Vernich (Kr. Euskirchen; NRW) / D; Villa rustica mit Umgangstempel:

Wagner 2003 P. Wagner, Bergung und Untersuchung der römischen Bestattungen von Weilerswist-Klein Vernich. Archäologie im Rheinland 2003, 110ff.

Xanten (Kr. Wesel; Nordrhein-Westfalen) / D; Capitol, Hafentempel und Heiligtum in Insula 20:

Follmann-Schulz 1986 A.-B. Follmann-Schulz, Die römischen Tempelanlagen in der Provinz Germania inferior. In: Haase 1986, 766ff.

Freigang 1995 Y. Freigang, Das Heiligtum der Insula 20 in der Colonia Ulpia Traiana. In: Grabung-Forschung-Präsentation. Xantener Berichte 6 (Köln-Bonn 1995) 139ff.

Heimberg u.a. 1998 U. Heimberg / A. Rieche (Neubearbeitung: U. Grote), Colonia Ulpia Traiana. Die römische Stadt; Planung – Architektur – Ausgrabung. Führer und Schriften des Archäologischen Parks Xanten 18 (Köln 1998) 68ff.

Hinz 1971 H. Hinz, 4. Bericht über die Ausgrabungen in der Colonia Ulpia Traiana bei Xanten. Beiträge zur Archäologie des römischen Rheinlandes II. Rheinische Ausgrabungen 11 (Düsseldorf 1971) 96ff.

Kühlborn 1978 J.-S. Kühlborn, Die Grabungen im Archäologischen Park Xanten im Jahre 1977. In: Colonia Ulpia Traiana. 3. Arbeitsbericht zu den Grabungen und Rekonstruktionen (Köln 1978) (42)46ff.

Peters 1989 R. Peters, Zur Cella-Wandgliederung des Hafentempels der Colonia Ulpia Traiana. In: G. Precht / H.-J. Schalles (Hrsg.), Spurenlese. Beiträge zur Geschichte des Xantener Raumes (Köln-Bonn 1989) 159ff.

Precht 1978 G. Precht, Der Archäologische Park Xanten, Kreis Wesel. In: Colonia Ulpia Traiana. 3. Arbeitsbericht zu den Grabungen und Rekonstruktionen (Köln 1978) (6)8ff.

Precht 1980 G. Precht, Der Archäologische Park Xanten, Kreis Wesel. In: Colonia Ulpia Traiana. 4. Arbeitsbericht zu den Grabungen und Rekonstruktionen (Köln 1980) 11ff.

Precht 1981 G. Precht, Der Archäologische Park Xanten. In: Colonia Ulpia Traiana. 5. Arbeitsbericht zu den Grabungen und Rekonstruktionen (Köln 1981) 7ff.

Precht 1984 G. Precht, Zur Rekonstruktion und Sicherung des "Hafentempels" in der Colonia Ulpia Traiana (CUT). In: Colonia Ulpia Traiana. 6. Arbeitsbericht zu den Grabungen und Rekonstruktionen (Köln 1984) 22ff.

Precht 1989 G. Precht, Das Capitol der Colonia Ulpia Traiana. In: G. Precht / H.-J. Schalles (Hrsg.), Spurenlese. Beiträge zur Geschichte des Xantener Raumes (Köln-Bonn 1989) 125ff.

Schalles 1995 H.-J. Schalles, Die "alte Burg" bei Philipp Houben und die Randbebauung der Capitolsinsula der CUT. In: Grabung-Forschung-Präsentation. Xantener Berichte 6 (Köln-Bonn 1995) 371ff.

Schalles 1995a H.-J. Schalles, Überlegungen zur Planung der Colonia Ulpia Traiana und ihrer öffentlichen Bauten im Spiegel städtischer Architektur des 2. Jahrhunderts n.Chr. In: Grabung-Forschung-Präsentation. Xantener Berichte 6 (Köln-Bonn 1995) 379ff.

Stephan 1981 H. Stephan, Grabungen im Bereich der südlichen Umgrenzungsmauer des Hafentempelbezirks. In: Colonia Ulpia Traiana. 5. Arbeitsbericht zu den Grabungen und Rekonstruktionen (Köln 1981) 43ff.

Stoll 1936 H. Stoff, Die Ergebnisse der Ausgrabungen bei Xanten im Winter 1934/35. Germania 20, 1936, 187f.

Wegner 1978 H. H. Wegner, Das Matronenheiligtum an der Siegfriedstraße. In: Colonia Ulpia Traiana. 1./2. Arbeitsbericht zu den Grabungen und Rekonstruktionen (Köln 1978) 40ff.

Zelle 1995 M. Zelle, Das Matronenheiligtum auf der Insula 20. In: Tatort CUT. Die Spur führt nach Xanten. Ausstellungskatalog Xanten (Köln 1995) 106ff.